B.A.R.F.: Die wichtigsten Bausteine / Supplements und Convenience B.A.R.F.

 

B.A.R.F

B.A.R.F. ist ein Akronym für: Bones And Raw Food oder Biologisch artgerechtes „rohes“ Futter. Dabei muss das gefütterte Fleisch nicht zwangsläufig roh sein. Viele Barfer garen das Fleisch für ihre Hunde, da rohes Fleisch nicht von jedem Hund gleichermassen gut vertragen wird und die Gefahr auf Sarmonellen erhöht ist.

Beim B.A.R.F. wird die Nahrung von wild lebender Tiere nachgeahmt, im Fall vom Hund die Nahrung eines Beutegreifers. Es gibt sogar Hundehalter, die ganze Tiere verfüttern, diese spezielle Form nennt sich dann Prey.

Tatsache ist, dass es bislang (Stand August 2018) KEINE Studien gibt, die in einer qualitativ hochwertigen Form die positiven oder negativen Auswirkungen von B.A.R.F. beweisen – und damit meinen wir richtige Studien, mit mehr als zehn Hundeprobanden, klinisch und in sauberer wissenschaftlicher Ausführung. Trotzdem berichten Barfer immer wieder von sehr positiven Veränderungen und mit Hilfe von Dr. Clauder’s wagen wir zunächst den ersten Schritt und beginnen mit dem Convenience B.A.R.F.

 

Die wichtigsten Bausteine

In dem B.A.R.F. Kreis siehst du, wie die natürliche Nahrund eines Hundes sich zusammensetzt und welche Bausteine dabei nicht fehlen dürfen.

In der Mitte des Kreises ist die Beute des Hundes dargestellt, wie etwa die Maus, der Vogel oder der Hase. Der zweite Kreis von innen zeigt dir, aus welchen Bestandteilen sich die Beute des Hundes zusammensetzt und welche wichtigen Nährstoffe dein Hund darin gewinnt wird im dritten Kreis von innen dargestellt. Aus was das Ganze nun besteht, ist im vierten Kreis dargestellt und mit welchen Convenience B.A.R.F. Produkten du es ersetzen kannst wird im äussersten Kreis gezeigt.

Die wichtigsten Bausteine sind:

  • Fleisch

Fleisch ist ein wichtiger Proteinlieferant. Darin enthalten sind essenzielle Aminosäuren, Mineralien, Vitamine und Spurenelemente. Es ist unterstützend für den Muskelaufbau aber auch den Muskelerhalt. Beim Dr. Clauder’s Convenience B.A.R.F. gibt es folgende Fleischsorten: Rind, Geflügel, Kaninchen, Lamm und Wild.

  • Blut

Aus dem Blut gewinnt dein Hund Mineralien und Flüssigkeit. Für läufige Hündinnen ist dabei der Gewinn des Eisens sehr wichtig, da sie während ihrer Läufigkeit sehr viel Blut verlieren und somit auch das Eisen verlieren. Gewonnen werden können diese Mineralien aus Blut, Salzen, Rinde, Steinmehl, Erde und Wild.

  • Innereien

Innereien sind zur Gewinnung wichtiger Vitamine wie A, B, D und E sehr wichtig. Diese Vitamine sind in Lunge, Leber, Niere, Milz und Hefe enthalten.

  • Knochen

Aus den Knochen kann dein Hund wichtige Mineralien gewinnen, vor allem Calcium und Phosphor, aber auch wichtige Spurenelemente. Wichtig ist es hierbei auf ein exaktes Calcium- & Phosphorverhältnis zu achten, denn ein Mangel führt zu Osteoporose und eine Überdosierung zur Verkalkung. Gewonnen werden kann Calcium, Phosphor und die Spurenelemente aus Eierschalen, fleischigen Knochen, Knochenmehl, Algenkalk und Muschelkalk.

  • Fett

Fette sind beim Hund sehr wichtig, denn sie dienen dem Vitamintransport von denjenigen Vitaminen, die rein fettlöslich sind. Fett bietet deinen Hund auch Energie. Fette und Fettsäuren können aus Gänse- und Schweineschmalz, Speck, tierischen Ölen und pflanzlichen Ölen gewonnen werden.

  • Mageninhalt, Fett und Haut

Wild lebende Hunde würden stets den Mageninhalt ihrer Beute mit fressen. Im Mageninhalt der Beute befinden sich wichtige Ballaststoffe, die für das Sättigungsgefühl beim Hund sorgen. Allerdings werden Ballaststoffe in der selben Form vom Hund wieder ausgeschieden, wie sie aufgenommen werden.  Ballaststoffe gewinnt dein Hund aus Gemüse, Obst, Kokosflocken, Getreideflocken und Kleie.

Futterempfehlung beim ausgewachsenen Hund

Die folgenden Futterempfehlungen richten sich nur an den ausgewachsenen Hund, denn Welpen bis zum 8. Lebensmonat benötigen aufgrund des Wachstums eine ganz andere Verteilung und Dosierung und sogar bis zu 10% Gesamtfuttermenge ihres Körpergewichts. Ausserdem muss die Portionierung beim Welpen wöchentlich angepasst werden und sollte bei unerfahrenen Barfern deshalb immer mithilfe eines Experten durchgeführt werden.

Ein ausgewachsener Hund benötigt je nach Grösse und Aktivitätslevel etwa 2-6% seines Körpergewichts als Gesamtfuttermenge pro Tag.

Kleine Hunde bis zu 10kg benötigen mindestens 3%, mittelgrosse Hunde bis 25kg etwa 2-2,5% und grosse Hunde 2% ihres Körpergewichts als Gesamtfuttermenge pro Tag. Die Futtermenge sollte jedoch immer in Relation zur aktuellen Temperatur beziehungsweise des Klimas, dem Fell des Hundes, dem Alter, den Haltebedingungen und natürlich dem Aktivitätslevel angepasst werden.

Körpergewicht Fleisch / Tag Gemüse / Tag
2 – 5 kg 80 – 150 g 20 – 30 g
5 – 10 kg 150 – 250 g 30 – 40 g
10 – 20 kg 250 – 500 g 40 – 70 g
20 – 30 kg 500 – 600 g 70 – 100 g
30 – 40 kg 600 – 800 g 100 – 120 g
40 – 60 kg 800 – 1500 g 120 – 230 g

 

Warum Convenience B.A.R.F.?

Es gibt viele Gründe, warum man sich nicht für das typische B.A.R.F. entscheidet und sich lieber für eine Convenience B.A.R.F. entscheidet.

  • Problematik mit Frischfleisch / Tiefkühlfleisch

Wir persönlich haben momentan zu einen das Problem, dass nur ein Gefrierfach besitzen, wo gerade mal so eine Pizza reinpasst und wir die Mengen an Fleisch, die unsere Hunde benötigen würde, da gar nicht verstauen könnten. Da würde uns nur noch die Variante übrig bleiben, das Fleisch täglich frisch zu kaufen, aber das ist für uns zeitlich einfach nicht machbar. Unser Vito tut sich zudem etwas schwer mit rohem Fleisch und auch Knochen funktionieren bei ihm so gar nicht und das ist bei vielen Hunden ähnlich, denn nicht jeder Hund verträgt rohes Fleisch und Knochen.

  • Zeitmangel

Und da kommen wir auch schon zum nächsten Punkt, nämlich Zeitmangel. BARF vorzubereiten ist zwar eine Routinesache, trotzdem nimmt es stets Zeit in Anspruch und das muss man sich beim Portionieren in die Küche stellen und schnibbeln, kochen, abwiegen, portionieren und rechnen. Viele entscheiden sich dann lieber gegen das Barfen und nutzen die Zeit aktiv mit ihren Hunden.

  • Urlaub

Dann gibt es noch einen anderen Grund, denn wer viel mit seinen Hunden unterwegs ist, kennt es: man kann sein Fleisch nicht stets frisch und gekühlt halten und da ist ist Convenience B.A.R.F. immer eine tolle Hilfe. Man hat also etwas gutes für seinen liebsten Vierbeiner dabei und muss sich keine Gedanken um stetige Kühlung machen und umgeht somit die Gefahr, dass sich Bakterien oder Keime bilden.

Convenience B.A.R.F. by Dr. Clauder’s

Der Begriff B.A.R.F. ist nicht geschützt und wir von Dr. Clauder’s als Biologisch Ausgewogen, Richtig Füttern abgekürzt. Dr. Clauder’s hat sich bewusst für diesen Begriff entschieden, denn sie möchten Hundehalter die barfen bewusst darauf aufmerksam machen. Die Zusammensetzung ist dabei identisch und unterscheidet sich lediglich darin, dass die Zutaten schonend gegart werden und dann in einer Dose abgefüllt werden.

Dr. Clauder’s bietet zwei Möglichkeiten mit Convenience B.A.R.F. zu füttern:

  • Den Dr. Clauder’s Komplettmenüs: schonend eingekochte Fleischeintöpfe, mit ausgewählten Früchten und Gemüse, verfeinert mit natürlichen Ölen in den Sorten Rinderteller, Wildbret, Lammragout, Hühnerfrikassee, Schweinegulasch

  • Den Dr. Clauder’s reinen Fleischdosen, bei denen das Fleisch schonen gegart wurde und bei dem nach dem gewöhnlichen Prinzip gebarft wird und Vitamine, Fette und Ballaststoffe hinzugefügt werden müssen und das es in den Fleischsorten: Jagdglück (Wild, Lamm und Rind), Hühnerdieb (Huhn), Das große Halali (Kaninchen und Rind), Bester Fang (Lachs, Hering und Rind) gibt

 

Und so setzt du das B.A.R.F. Menü mit den reinen Fleischdosen für deinen Hund zusammen:

  • Fleisch: Dose (perfekte Kombination aus Innereien & Muskelfleisch)
  • Blut: CA/P Optimal Mix

 

  • Innereien: Smoothies, Dorschlebertran

    • Knochen: CA/P Optimal Mix (Ergänzung, weil der Hund nicht Knochen kaut: Zahnkönig)

    • Fett: Lachsöl, Dorschlebertran, Haut & Haar Smoothies

    • Mageninhalt: Erntedankfest, Kräutergarten, Smoothies

 

Wir hoffen, wir konnten dir mit diesem Beitrag etwas helfen, einen Durchblick beim B.A.R.F. zu geben und du weisst nun jetzt, welche Bausteine dein Hund für eine ausgewogene Ernährung benötigt.

 

Halt die Ohren steif und immer der Nase nach!

 


Anzeige: In Kooperation mit Dr. Clauder’s und der Beuteküche

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