3 TIPPS WELPENERZIEHUNG
Vitomalia

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3 Tipps für die Welpenerziehung: Das muss dein Welpe können

Welpenerziehung

Die Welpenzeit ist die wichtigste Zeit deines Welpen und deshalb ist die Welpenerziehung dies Basis der Hundeerziehung. Dein Welpe wird nie wieder so intensiv und nachhaltig lernen wie in dieser Zeit. Die Sozialisierungsphase  wird nicht ohne Grund auch die „sensible Phase“ genannt. Alles, was dein Welpe in dieser Zeit lernt, bleibt für immer.

Einige Übungen muss dein Welpe können, denn sie helfen dir für jedes weitere Training. Damit du deinen Welpen perfekt auf sein Leben vorbereitest, zeigen wir dir, welche Übungen du mit deinem Welpen machen musst. Möchtest du mehr über die Welpenerziehung erfahren? Dann schau in unserer Online Welpenerziehung nach. Da begleiten wir dich von Beginn an. Wir erklären dir, wo du einen guten Welpen findest, welche Rasse zu dir passt und zeigen dir Schritt für Schritt die Welpenerziehung bis zum Junghundalter.

Tipp 1: Blickkontakt

Egal welche Übung du mit deinem Welpen machen möchtest – du brauchst seine Aufmerksamkeit. Nichts ist so wichtig in der Welpenzeit wie der Blickkontakt. Der Blickkontakt gibt dir die volle Aufmerksamkeit in der Welpenerziehung. Du wirst keine einzige Übung oder kein einiges Training mit deinem Welpen ohne den Blickkontakt machen können. Auch wenn dein Welpe beispielsweise das „Sitz“ schon kann, solange er dich nicht dabei anguckt, wird es sich nicht angesprochen fühlen.

Der Blickkontakt ist zudem sehr wichtig und essenziell für die Bindung zwischen dir und deinem Welpen. Es schafft Vertrauen, Geborgenheit und Zusammengehörigkeit. Achtung! Natürlich gilt der Blickkontakt nur zwischen dir und deinem Welpen/Hund. Du solltest niemals einem fremden Hund tief in die Augen schauen, das wird dieser als Bedrohung wahrnehmen. Fixieren ist nämlich ein Dominanzausdruck. Eine japanische Universität hat herausgefunden, dass ein Hundeblick bei uns Menschen neuronale Prozesse aktiviert, die zu einer erhöhten Ausschüttung des Hormons Oxytocin führen. Oxytocin ist ein Bindungshormon und wird auch liebevoll Kuschel- oder Wohlfühlhormon genannt.

Neben der Erziehung und dem Training sowie der Bindung kann ein Blickkontakt zu unserem Welpen oder Hund eine soziale Belohnung sein. Hunde sind sehr soziale Tiere und haben ein ganz grosses Bedürfnis nach Zugehörigkeit. Ein freundlicher Blick kann ein Leckerli also durchaus ersetzen.

 

Tipp 2: Hundeboxtraining

Hundeboxen, oder wie sie modern auch gerne genannt werden: „Kennels“, gibt es in unterschiedlichen Varianten. Es gibt Hundeboxen aus Kunststoff, Aluminium, Stoff oder sogar selbstgebaut. Bei Pinterest kann man sich total coole DIY Ideen für schicke und funktionale Hundeboxen holen.

Ganz wichtig ist, dass eine Hundebox nicht zum Wegsperren des Welpen benutzt wird sondern es sein ganz persönlicher Rückzugsort wird. In seiner Hundebox soll dein Welpe nicht gestört werden. Das ist besonders vorteilhaft bei einem Mehrhundhaushalt oder wenn du kleine Kinder hast. Vor allem kleine Kinder müssen lernen, dass ein Hund kein Spielzeug ist, dass immer und überall „benutzt“ werden kann. So können Kinder gut lernen: Wenn der Welpe oder Hund in der Hundebox ist, dann wird er in Ruhe gelassen. Wir hatten unsere Hundebox früher im Schlafzimmer stehen und jedes Mal wenn wir einen lauten Film schauten, ging Vito von ganz alleine vom Wohnzimmer in seine Hundebox im Schlafzimmer. Da hatte er seine Ruhe.

Es ist sehr wichtig, dass eine Hundebox antrainiert wird und dein Welpe positive Verknüpfungen mit der Hundebox assoziiert. In unserer Online Welpenerziehung haben wir ein spezielles Hundebox Training für dich konzipiert.

Die Hundebox ist ein wahres Wundermittel in der Welpenerziehung. Sie bringt sehr viele Erziehungs- und Trainingsvorteile mit sich, denn dein Welpe wird in kürzester Zeit lernen, stubenrein zu werden. Du kannst deinem Welpen zudem das alleine Bleiben sehr schnell und effektiv bei bringen ohne dass es zur Trennungsangst kommt. Allgemein macht eine Hundebox auch bei Ängsten sehr viel Sinn, denn wenn dein Welpe seine Hundebox als sein Rückzugsort, seine kleine Höhle, kennenlernt, dann wird er sich bei Silvester oder Gewittern dahin zurück ziehen und weniger Stress haben. Auch aufgedrehte oder nervöse Hunde profitieren von einer Hundebox sehr stark. Du kannst deinem nervösen Hund zum Beispiel beibringen, dass er sich in seiner Hundebox beruhigen soll.

Das ist ein Training, dass uns bei Amalia sehr gut weitergeholfen hat. Sie ist ein eher nervöser Hund uns sie weiss mittlerweile selbst, dass sie bei grosser Aufregung auf ihren Platz geht und so beruhigt sie sich selber. Man könnte noch unendlich viele Trainingsmöglichkeiten aufzählen. Fest steht, eine gut antrainierte Hundebox ist ein super Tool.

 

Tipp 3: Sozialisierung

Die Sozialisierung hört man sehr häufig: „Der Hund muss richtig sozialisiert werden“, „der Hund ist nicht richtig sozialisiert“ usw. Die Sozialisierung ist das A und O in der Welpenerziehung.

Alles, was dein Welpe in der Welpenzeit nicht kennengelernt hat, wird für ihn später einmal sehr viel schwieriger sein. Natürlich lernen auch ausgewachsene Hunde noch neue Dinge, aber niemals so einprägsam wie im Welpenalter. Ein gutes Beispiel ist hier unsere Amalia. Sie kam mit Ende der Welpenzeit, Anfang des Junghundalters zu uns und wurde aufgrund von einigen Macken als Problemhund abgegeben. Sie hat in dieser Zeit so unglaublich viel gelernt, aber gewisse Dinge wird sie nie mehr so lernen können, wie ein Welpe. Dazu gehört zum Beispiel ihre unruhige Art oder das generelle Misstrauen anderen Hunden gegenüber.

Dein Welpe sollte also in der Welpenzeit mit unterschiedlichen Menschen im Kontakt treten: mit Kindern, Senioren und Fremden. Er sollte viele unterschiedliche Tiere kennenlernen. Wähle hierzu Spaziergänge entlang von Weidetieren oder besuche Bauernhöfe. Dein Welpe benötigt Kontakt zu Artgenossen – grossen, kleinen, jungen und alten. Er muss viele unterschiedliche Orte kennen lernen: den Wald, die Strasse, den Park aber auch den Bus oder die Strassenbahn. Und nicht zuletzt sollte dein Welpe verschiedene Objekte oder laute Geräusche kennen. Das erleichtert dir den jährlichen Silvesterstress.

Die meisten Probleme, die Hundehalter haben, resultieren aus einer falschen oder unzureichenden Sozialisierung in der Welpenzeit.

 

Halt die Ohren steif und immer der Nase nach!

 

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